In 10 Schritten zur Online-Strategie

Eine klar definierte Online-Strategie verhindert Schnellschüsse in einer Welt, in der fast jeder Konkurrent bereits durchdacht im Internet vermarktet. Die Online-Strategieentwicklung ist ein langer Weg voller Lernprozesse, doch mit diesem 10-Schritte-Plan kann man die häufigsten Stolpersteine bereits umgehen.

Historische Daten

Schritt 1: Historische Daten

Gibt es aus Google Analytics, AdWords, Facebook und Co. bereits historische Daten über bisheriges Online-Marketing. Wie viele mobile Nutzer haben wir? Wie viele Conversions stammen aus den sozialen Netzwerken? Solche Daten sind essenziell für eine Bewertung dessen, was bereits versucht wurde.

Konkurrenten

Schritt 2: Wer sind die Konkurrenten?

Gegen welche Anbieter wird man sich online durchsetzen müssen? Welche öffentlich einsehbaren Daten, Strategien etc. kann man sich von ihnen ableiten? Aus welchen Fehlern der Konkurrenten kann man lernen? Wen wird man in naher, wen in ferner Zukunft überholen können?


Zielsetzung

Schritt 3: Wo will ich hin?

Eine Online-Strategie kann den Aufbau von größerer Reichweite vor Augen haben. Sie kann aber auch eine schon vorhandene Reichweite nutzen und zu mehr Käufen führen. Was ist das Ziel der Strategie? Gibt es nur eines oder sind schon mehrere Perspektiven hintereinander geschaltet? Wie können diese Ziele in absehbarer Zeit erreicht werden?

Zielgruppe

Schritt 4: Die Zielgruppe definieren

Anhand vorhandener historischer Daten und des Mitbewerbervergleichs lassen sich eine oder mehrere Zielgruppen für das Projekt ableiten. Diese sind wichtig, um in der Online-Strategieentwicklung mehrere Kommunikationswege und -stile einzuplanen und den Wünschen jeder relevanten Zielgruppe gerecht zu werden.

 
Kommunikationswege

Schritt 5: Die Kommunikationswege

Die Zielgruppen sind bekannt, die Ziele gesetzt – nun steht die Entscheidung für einen Kommunikationskanal an. Nutzen die Zielpersonen Suchmaschinen oder werden sie vermehrt über Social Media aufmerksam? Häufig sind mehrere Kanäle sinnvoll, da die Zielgruppe heterogen ist und sich in mehreren Pools tummelt.

Zeitplan

Schritt 6: Der Zeitplan

Ein Facebook-Kanal mit angeschlossener App, eine Überarbeitung der Website, eine AdWords-Kampagne, und dann auch noch ein CRM-getriebenes E-Mail-Marketing Konzept sind angedacht. Doch wann und in welcher Reihenfolge soll das alles umgesetzt werden? Nicht nur die Kanäle, auch die konkreten Aktionen wollen in einen klaren Zeitplan integriert werden. Der dient auch als Hilfestellung zur Definition von Deadlines und zur Abstimmung der Einzelmaßnahmen.

 
Budgetplanung

Schritt 7: Das Budget

Konkrete Pläne geben zudem konkrete Zahlen her. Klickpreise, Placement-Kosten und Betreuungsaufwand können jetzt realistisch abgeschätzt, eingeplant und freigegeben werden. Steht weniger Budget zur Verfügung, kann die Aktion trotzdem gelingen, dauert dafür aber einfach länger.

Ressourcen planen

Schritt 8: Ressourcenplanung

Die To Dos sind klar, das Budget ist allokiert – die menschlichen Ressourcen können nun aufgeteilt werden. Kann die Strategie komplett inhouse umgesetzt werden oder müssen noch Angebote von externen Freelancern eingeholt werden? Wenn ja, müssen diese natürlich ins Budget passen und gegeneinander abgeglichen werden.

 
Umsetzung

Schritt 9: Umsetzung und Korrekturschleifen

Zeitliche Deadlines auf der Mikro-Ebene sollten immer so geplant werden, dass Spielraum für Korrekturen bleibt. Je größer und umfangreicher das To-Do, desto wahrscheinlicher ist die Notwendigkeit einer nachträglichen Korrektur.

Briefings

Schritt 10: Briefings entwickeln

Der Projektmanager hat nun alles im Überblick, muss sein Personal aber noch briefen. Außer ihm muss nicht jeder alles wissen, denn vieles davon ist für die Umsetzer irrelevant. Was aber wichtig ist, muss in ein klares und eindeutiges Briefing mit Anforderung, bereichsübergreifender Info und natürlich zeitlichen Deadlines.



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