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Workflow-Automatisierung und System­integration.

Wir verbinden nicht nur Systeme - wir automatisieren den vollständigen Ablauf dazwischen: ERP, CRM, E-Mail, DMS und Fachanwendungen werden zu durchgängigen Workflows. Daten werden automatisch übernommen, geprüft und weitergeleitet; Ausnahmen landen kontrolliert beim zuständigen Team.

Weil Erfahrung zählt!
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02 - Definition

Was Workflow-Automatisierung im Unternehmen bedeutet.

Workflow-Automatisierung verbindet einzelne Arbeitsschritte zu einem durchgängigen digitalen Ablauf: Eingehende Daten werden automatisch übernommen, geprüft, in die richtigen Systeme übertragen und bei Bedarf zur Freigabe vorgelegt. Dabei geht es nicht nur um eine technische Schnittstelle - ein vollständiger Workflow berücksichtigt Regeln, Zuständigkeiten, Ausnahmen, Benachrichtigungen und Protokollierung: vom ersten Eingang bis zum abgeschlossenen Vorgang.

Beispiel-Workflow · Bestellung per E-Mail bis CRMLIVE
E-Mail-EingangBestellung als PDF
Dokument erkennenTyp & Absender
Daten extrahierenPositionen & Mengen
PrüfenKunden- & Preisdaten
Auftrag im ERPautomatisch angelegt
Abweichungzur Freigabe an Vertrieb
Status im CRMlückenlos dokumentiert
Ausnahmen landen kontrolliert beim zuständigen Teamjeder Schritt protokolliert

03 - Prozesse

Welche Prozesse wir automatisieren.

Fünf Prozessfelder, in denen Workflows im Mittelstand zuverlässig arbeiten - jeweils vom Eingang bis zum abgeschlossenen Vorgang.

01Auftragseingang

Bestell- & Auftragseingang

Bestellungen aus E-Mail, PDF oder Portal werden erfasst, geprüft und im ERP angelegt. Preisabweichungen oder unvollständige Angaben gehen zur Freigabe an die richtige Person.

E-Mail · PDF · PortalERPFreigabe bei Abweichung
Workflow · bestellung_84213.pdfLIVE
Positionen erkannt & geprüftplausibel
Auftrag im ERP angelegtERP
Preisabweichung Pos. 3Freigabe · Vertrieb
ohne Abtippen ✓Status im CRM dokumentiert
02Dokumente

Beleg- & Dokumentenflüsse

Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen und Auftragsbestätigungen werden automatisch zugeordnet, abgeglichen und an ERP, DMS oder Finanzbuchhaltung übergeben.

Zuordnung & AbgleichERP · DMS · FiBurobodocxs-Erfahrung
Workflow · BelegflussLIVE
lieferschein-0815.pdf → Auftrag 84213zugeordnet
rechnung-4711.pdf → abgeglichenFiBu
Mengendifferenz erkanntan Einkauf
im DMS abgelegt ✓revisionssicher
03Stammdaten

Stammdaten-Synchronisation

Kunden-, Produkt- und Lieferantendaten werden zwischen ERP, CRM, PIM und Webshop synchron gehalten. Dubletten und fehlende Pflichtfelder werden erkannt und gemeldet.

ERP · CRM · PIM · ShopDublettenPflichtfelder
Workflow · Stammdaten-SyncLIVE
Artikel 8412 → Shop aktualisiertsynchron
Dublette: Müller GmbH = Mueller GmbHVorschlag: Merge
USt-ID fehlt bei 3 Lieferantengemeldet
vier Systeme konsistent ✓nach Ihren Regeln
04Freigaben

Freigaben & Eskalationen

Vorgänge werden anhand von Beträgen, Zuständigkeiten oder Fristen an die richtige Person geleitet - und bei Verzögerung automatisch eskaliert. Jeder Schritt bleibt nachvollziehbar.

BetragsgrenzenFristenEskalation
Workflow · FreigabenLIVE
Bestellung > 10.000 € → GF-Freigabezugestellt
Erinnerung nach 24 hgesendet
Frist überschritten → Vertretungeskaliert
Zuständigkeiten klar ✓nichts bleibt liegen
05Service

Kunden- & Serviceprozesse

Anfragen werden kategorisiert, mit Bestandsdaten ergänzt und an zuständige Teams oder automatisierte Folgeprozesse übergeben - dokumentiert im CRM.

KategorisierungRoutingCRM-Dokumentation
Workflow · Service-RoutingLIVE
Anfrage kategorisiert: Reklamationerkannt
Auftragsdaten aus ERP ergänztangereichert
an Serviceteam Süd übergebenRouting
im CRM dokumentiert ✓keine Anfrage bleibt liegen

Abläufe beispielhaft dargestellt - Zuordnungen, Grenzwerte und Freigabewege richten sich nach Ihren Regeln.

Workflow oder KI?

Strukturierte Prozesse laufen am zuverlässigsten mit klassischen Workflows - KI kommt dazu, wo Inhalte verstanden werden müssen.

In vielen Projekten kombinieren wir beides: KI liest oder klassifiziert den Eingang, während feste Workflow-Regeln die weitere Verarbeitung, Freigabe und Systemübergabe steuern.

Mehr zu KI-Automatisierung

Klassischer Workflow, wenn:

Eingänge strukturiert sind (Formulare, Portale, Datensätze)

Regeln und Zielergebnis eindeutig feststehen

Stabilität und Nachvollziehbarkeit oberste Priorität haben

KI ergänzt, wenn:

E-Mails, PDFs oder Freitext verstanden werden müssen

Inhalte klassifiziert oder bewertet werden sollen

ein KI-Agent Aufgaben eigenständig vorbereiten soll

04 - Systeme

So verbinden wir Ihre Systeme.

Je nach Systemlandschaft verbinden wir Anwendungen über APIs, Webhooks, Datenbanken oder stabile Import- und Exportprozesse - auch ältere Systeme und individuelle Fachanwendungen lassen sich häufig integrieren. Entscheidend ist nicht nur, dass Daten übertragen werden, sondern dass der Workflow nachvollziehbar bleibt: mit eindeutigen Zuständen, Wiederholungslogik, Fehlerprotokollen und klaren Verantwortlichkeiten. Wo keine moderne Schnittstelle existiert, prüfen wir stabile Alternativen - und sagen offen, wenn eine Integration wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.

01ERP & CRMDer Agent liest und schreibt direkt in Ihren Führungssystemen - Standard wie Individuallösung.
02API & SchnittstellenAnbindung per REST, Webhook oder Import/Export - robust auch ohne moderne API.
03E-Mail & PostfächerPostfächer als Eingangskanal: gelesen, verstanden, beantwortet und dokumentiert.
04DMS & AblagenDokumente und Netzlaufwerke werden zu Wissensquellen des Agenten.
05DatenbankenDirekter Zugriff auf Bestandsdaten - lesend frei, schreibend nur nach Regeln.
06Rechte & RollenEigenes Konto mit minimalen Rechten - bestehende Berechtigungen bleiben gewahrt.
07ProtokollierungJede Aktion geloggt und nachvollziehbar - für IT, Fachbereich und Audit.
08Freigabe-WorkflowsKritische Aktionen gehen zur Freigabe - Schwellenwerte bestimmen Sie.

05 - Stabilität

Was einen stabilen Workflow ausmacht.

Eine Automation ist nicht dann fertig, wenn sie im Idealfall funktioniert. Sie muss auch mit unvollständigen Daten, Zeitüberschreitungen, Systemausfällen und fachlichen Ausnahmen umgehen können. Deshalb definieren wir für jeden Workflow:

Regeln & Zuständigkeiten

Wer entscheidet was, welche Grenzwerte gelten, wohin geht welcher Fall - festgelegt, bevor der Workflow live geht.

Prüf- & Freigabeschritte

Kritische Vorgänge legt der Workflow Ihrem Team zur Freigabe vor - Schwellenwerte bestimmen Sie.

Ausnahmen & Eskalationen

Fachliche Sonderfälle landen mit vollem Kontext beim zuständigen Team - und eskalieren automatisch bei Verzögerung.

Wiederholungslogik

Technische Fehler wie Timeouts oder Systemausfälle werden automatisch wiederholt - ohne doppelte Buchungen.

Monitoring & Benachrichtigungen

Laufzeiten, Fehler und Ausnahmen werden überwacht - die Zuständigen erfahren es, bevor es der Kunde tut.

Protokollierung

Jeder Verarbeitungsschritt wird geloggt - nachvollziehbar für Fachbereich, IT und Audit.

Betrieb & Wartung

Wir betreiben den Workflow - oder übergeben ihn dokumentiert an Ihr Team, mit klaren Verantwortlichkeiten.

Dokumentation

Datenflüsse, Regeln und Schnittstellen sind beschrieben - keine Blackbox, keine versteckten Abhängigkeiten.

06 - Ablauf

So läuft ein Automatisierungsprojekt ab.

Vier Schritte vom Ist-Prozess zum überwachten Produktivbetrieb - erste Workflows in Wochen, nicht in Quartalen.

01

Prozess & Ziel verstehen

Wir nehmen den Ist-Prozess, beteiligte Systeme, Ausnahmen und gewünschte Kennzahlen auf.

02

Workflow & Integration entwerfen

Regeln, Datenflüsse, Schnittstellen, Freigaben und Fehlerfälle werden definiert.

03

Mit realen Fällen testen

Der Workflow wird an echten Daten geprüft - zunächst kontrolliert und mit manuellen Freigaben.

04

Produktivbetrieb & Monitoring

Nach dem Go-live überwachen wir Laufzeiten, Fehler und Ausnahmen und entwickeln den Workflow weiter.

07 - FAQ

Häufige Fragen zur Workflow-Automatisierung.

Was kostet eine Workflow-Automatisierung?

Das hängt von Prozess, Systemlandschaft und Prüfanforderungen ab. Wir starten mit einem klar umrissenen ersten Workflow inklusive Business Case - Sie sehen vor der Umsetzung, welche Einsparung welchem Aufwand gegenübersteht.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Erste produktive Workflows setzen wir typischerweise in wenigen Wochen um. Die Dauer hängt vor allem von Systemzugängen, Datenlage und Freigabeprozessen ab - das klären wir beim Prozess-Aufmaß.

Welche Systeme können angebunden werden?

Viele gängige ERP-, CRM-, PIM- und Fachsysteme lassen sich über APIs, Webhooks, Datenbanken oder Import- und Exportprozesse integrieren. Bei älteren oder individuellen Systemen prüfen wir zunächst, welcher Zugriff stabil und wartbar möglich ist.

Können auch ältere Systeme integriert werden?

Häufig ja: Wo keine moderne Schnittstelle existiert, prüfen wir stabile Alternativen wie Dateiimporte, Datenbankzugriffe oder bestehende Exportfunktionen - und sagen offen, wenn eine Integration wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.

Was passiert bei Fehlern?

Jeder Workflow bekommt Wiederholungslogik für technische Fehler, definierte Ausnahmen für fachliche Sonderfälle und Benachrichtigungen an die Zuständigen. Unklare Fälle landen mit vollem Kontext bei einem Menschen, jeder Schritt wird protokolliert.

Lohnt sich Automatisierung bei kleinen Prozessmengen?

Auch kleinere Abläufe können sich lohnen, wenn sie täglich auftreten, fehleranfällig sind oder mehrere Mitarbeitende binden. Ob der Nutzen die Umsetzungskosten übersteigt, prüfen wir vorab im Business Case.

Wer übernimmt Betrieb und Wartung?

Nach Wunsch wir - mit Monitoring, Fehlerbehandlung und Weiterentwicklung - oder Ihr Team: Dann übergeben wir dokumentiert, mit klaren Verantwortlichkeiten und ohne versteckte Abhängigkeiten.

Was ist der Unterschied zwischen Workflow-Automatisierung und RPA?

RPA bedient Programmoberflächen wie ein Mensch - das ist schnell aufgesetzt, aber fragil, wenn sich Oberflächen ändern. Workflow-Automatisierung arbeitet über Schnittstellen und Datenflüsse direkt mit den Systemen und ist dadurch deutlich stabiler. RPA nutzen wir nur als Brücke, wenn es keinen anderen Zugriff gibt.

Welcher Handgriff wird bei Ihnen
jeden Tag abgetippt?

Im Erstgespräch finden wir den Workflow mit dem größten Hebel - unverbindlich, konkret, auf Zahlenbasis.